Desorientierung und Wahnvorstellung - Frauen in postpartalen Psychosen
Postpartale Psychosen sind mit einer Häufigkeit von 1-2 von 1.000 Geburten seltene aber schwerwiegende psychische Erkrankungen, die akut in der frühen Postpartalzeit auftreten können. Eine postpartale Psychose ist als akuter Notfall zu betrachten und muss dringend spezifisch behandelt werden. Daher ist es für Fachpersonen der frühen Kindheit sehr wichtig, das Auftreten dieser schwerwiegenden Störung zu erkennen und über Verlauf und Therapiemöglichkeiten Bescheid zu wissen, um die Betroffenen möglichst rasch einer zielführenden Behandlung zuführen zu können.
Referent:in
Prof. Dr. Thorsten Mikoteit ist nach langer beruflicher Tätigkeit in der Schweiz seit Februar 2026 neu Chefarzt in der privaten Akutklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin an der Schlossparkklinik Dirmstein. Im Vorstand der deutschsprachigen Marcé Gesellschaft treibt er zudem die wissenschaftliche Forschung über schwangerschaftsassoziierte psychische Störungen und die Verbesserung der individuellen Zugänglichkeit zu Behandlungsangeboten bei peripartalen Krisen voran. Als Experte hat er einen sehr grossen klinischen Erfahrungsschatz mit Frauen in einer postpartalen Psychose. Thorsten Mikoteit unterstützt unsere Arbeit seit vielen Jahren als Mitglied unseres fachlichen Beirates.
