


Alles begann mit dem starken Wunsch, Mutter zu werden, der sich endlich an jenem Tag im November 2021 erfüllte, als der Schwangerschaftstest positiv ausfiel. Ich erinnere mich, wie ich in meiner Mittagspause im Badezimmer zu Hause auf die dünne rosa Linie schaute und mich fragte: "Ist das wirklich wahr? Ich kann es nicht glauben". Ich habe gleichzeitig gelacht und geweint. Die gesamte Schwangerschaft war für mich eine Zeit des Glücks, in der ich davon träumte, dass das Muttersein eine Erfahrung von immenser Freude und Liebe sein würde.
Mein Name ist Francesca, ich habe zwei Brüder und wir sind Drillinge. Unsere leibliche Mutter hat sich 2 Monate nach unserer Geburt das Leben genommen und hatte angeblich eine postpartale Depression. Mein Vater hat später wieder geheiratet, und zum Glück hatten wir eine Mutterfigur, die uns aufzog.
Ich hoffe, dass meine Geschichte denjenigen helfen kann, die in der Zeit nach der Geburt eine schwierige Phase durchmachen. Habt keine Angst, über eure Gedanken und Gefühle zu sprechen – SPRECHT DARÜBER! Bittet um Hilfe! Ihr seid nicht allein, es gibt ein riesiges Netzwerk da draussen, das bereit ist, euch zu helfen!