


Postnatal
Bezieht sich auf den Zeitraum nach der Geburt aus der Perspektive des Kindes und nicht, wie umgangssprachlich fälschlicherweise angenommen, auf eine Depression der gebärenden Person.
Postpartal
Korrekte medizinische Bezeichnung für den Zeitraum nach der Geburt aus der Perspektive der gebärenden Person. Daher spricht man von einer postpartalen Depression oder postpartalen Angststörung. Postpartal wird traditionell vor allem mit der weiblichen Erfahrung verknüpft, da Mütter während der Geburt spezifische körperliche, hormonelle und emotionale Veränderungen durchlaufen. Studien zeigen jedoch, dass auch Väter in der Zeit nach der Geburt unter psychischen Belastungen leiden können, ein Phänomen, das in der Fachliteratur als paternale postpartale Depression bezeichnet wird.
Peripartal
Umfasst den gesamten Zeitraum rund um die Geburt – die Schwangerschaft, die Geburt und die ersten Wochen nach der Entbindung. In dieser Phase finden zahlreiche physische und emotionale Veränderungen statt, die sowohl die Mutter als auch den Vater und das Kind betreffen.
*Stand: Frühling 2026
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