


Die Geburt eines Kindes stellt für viele Männer einen bedeutenden Lebensübergang dar, der sowohl Freude als auch Herausforderungen mit sich bringt. Während Mütter zunehmend im Mittelpunkt von Forschung und Versorgung bezüglich psychischer Belastungen rund um die Geburt stehen, wird die psychische Gesundheit von Vätern oft übersehen. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass auch Väter nach der Geburt ihres Kindes unter psychischen Erkrankungen leiden können – insbesondere unter depressiven Symptomen. Diese sogenannten paternalen postpartalen Depressionen (PPPD) sowie andere psychische Belastungen wie Angststörungen und Anpassungsstörungen sind ernst zu nehmen, da sie nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch die Partnerschaft und die Entwicklung des Kindes erheblich beeinträchtigen können (Paulson et al., 2010).
*Stand: Frühling 2026
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