NEU: Angst- und Zwangsstörungen rund um die Geburt - Praxisorientierte Ansätze für die Psychotherapie
Die heimlichen und oft unerkannten psychischen Erkrankungen im Peripartum sind Angst- und Zwangsstörungen. Peripartale Angststörungen treten bei Müttern und Vätern häufiger auf als postpartale Depressionen. Aktuelle Studien, u. a. von Fairbrother und Kolleg:innen, zeigen, dass mehr als jede fünfte Mutter im Peripartum die Kriterien für mindestens eine Angststörung erfüllt. Zwangsstörungen sind seltener, doch rund jede fünfte Mutter berichtet von belastenden, aufdringlichen Gedanken. Wer bereits vorerkrankt ist, erlebt während der Schwangerschaft und im Postpartum häufig eine Zunahme der Symptome. Schamgefühle sind bei den Betroffenen hoch und führen oft zu Rückzug und stillem Leiden. Fundiertes Wissen ist daher entscheidend, damit Angst- und Zwangsstörungen rund um Schwangerschaft und Geburt frühzeitig erkannt und adäquat behandelt werden können.
