
lundi 1 juin 2026
Im SRF - Schweizer Radio und Fernsehen-Regionaljournal Ostschweiz-Beitrag «Postpartale Depression kann den Job kosten» wird deutlich, wie eng psychische Gesundheit rund um die Geburt und die Arbeitswelt miteinander verbunden sind.
zum Beitrag
Christina Fischer berichtet von ihren Erfahrungen mit einer schweren postpartalen Depression nach der Geburt ihres zweiten Kindes. Neben den gesundheitlichen Folgen hatte die Erkrankung auch berufliche Konsequenzen – am Ende verlor sie ihre Stelle. Aus ihren Recherchen und ihrem Engagement als aktives Mitglied von Periparto entstanden am Ende gemeinsam mit der OST – Ostschweizer Fachhochschule eine Studie sowie ein Whitepaper mit konkreten Handlungsempfehlungen für Arbeitgebende.
Wie Chiara Berger von der OST im Beitrag erklärt, können bereits Sensibilisierung, klare Zuständigkeiten, offene Kommunikation und der Verweis auf bestehende Unterstützungsangebote viel bewirken.
Dass solche Massnahmen auch aus Sicht der Arbeitgeber umsetzbar sind, zeigt die Rückmeldung von Karin, HR-Verantwortliche einer Privatbank. Sie sieht insbesondere in der frühzeitigen Information und Sensibilisierung von Führungskräften und Mitarbeitenden – Müttern wie Vätern – grosses Potenzial.
Für Andrea Borzatta, Präsidentin von Periparto Schweiz, liegt darin eine wichtige Chance: Rund um die Geburt lässt sich das Risiko psychischer Belastungen früh erkennen und mit einfachen, niederschwelligen Massnahmen präventiv handeln. Davon profitieren nicht nur die betroffenen Familien, sondern auch die Unternehmen selbst.
Die zentrale Botschaft: Psychische Gesundheit rund um die Geburt ist nicht nur ein Gesundheitsthema, sondern auch ein Thema der Arbeitswelt.
zur Studie und zum Whitepaper