
Sonntag, 10. Mai 2026
Muttersein wird oft als rein glücksvolle Rolle porträtiert. Doch die Realität kann anders aussehen. Traumatische Geburten, Schlafmangel und die psychische Belastung, in verschiedenen Rollen funktionieren zu müssen, führen viele Frauen an ihre Grenzen.
Ich wollte, dass niemand merkt, wie schlecht es mir geht.
In ihrem bewegenden Erfahrungsbericht schildert Rebekka ehrlich ihren Weg durch die postpartale Depression. Trotz ihres Fachwissens als Psychiatriepflegefachfrau erlebte sie, wie die Angst sie im Alltag lähmte. Sie beschreibt das schmerzhafte Gefühl, sich nach der Geburt Distanz zum eigenen Kind zu wünschen, und den kräftezehrenden Versuch, tagsüber eine «Maske» aufrechtzuerhalten, während das Leben abends wie ein Kartenhaus zusammenbrach.
Der Weg zurück zur Leichtigkeit
Rebekkas Geschichte ist aber auch eine Geschichte der Hoffnung. Dank therapeutischer Unterstützung, einem starken Partner und dem Mut, ihr Helfernetzwerk zu reaktivieren, hat sie die Lebensfreude zurückgewonnen. Heute ist sie stolz auf ihren Weg und blickt sogar wieder positiv auf einen weiteren Kinderwunsch.
Anstatt Familien Steine in den Weg zu legen, sollten wir alle an diesem Weg stehen und den Familien einen riesigen Applaus dafür geben, was sie tagtäglich leisten!
Wir sind für Sie da
Rebekkas Appell ist unser Auftrag. Niemand sollte mit diesen Gefühlen alleine sein. Pünktlich zum Muttertag und zum World Maternal Mental Health Day möchten wir Betroffenen zeigen: Es gibt Hilfe, und es gibt einen Weg zurück zur Leichtigkeit.
Hier finden Sie den vollständigen Erfahrungsbericht von Rebekka sowie zahlreiche Ressourcen und Anlaufstellen für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen.
Lassen Sie uns diesen Muttertag nutzen, um einander wirklich zuzuhören. Du bist nicht allein.