Erzählungen über das Erleben sowie die persönlichen Erkenntnisse während einer psychischen Erkrankungen stellen für Betroffene, die sich gerade akut in einer Krise befinden, oft eine wertvolle Ressource dar.

«Nach Affoltern zu gehen war gleichzeitig die beste aber auch die schwierigste Entscheidung für mich.»

«Zwei Jahre lang kämpfte ich gegen die Folgen einer traumatisch erlebten Geburt – heute will ich anderen die Hand reichen»

«Der Einstieg in den Alltag nach dem Klinik-Aufenthalt war herausfordernd, aber ich fühlte mich endlich wieder fähig, mich dem zu stellen und achtsam, und in meinem Tempo, meinen Weg zu finden.»

«Die vier Wochen allein in der Klinik waren die schlimmste Zeit meines Lebens – doch Affoltern war der Auftakt zur Heilung»

«Ich hatte alles, um glücklich zu sein – dachte ich. Aber die postpartale Depression ist keine Phase, sondern eine Krankheit, die Hilfe braucht»

«Ich will sterben, verschwinden, damit diese Situation aufhört.»

«Sei nett zu mir – die Botschaft einer frischgebackenen Mutter an die Welt.»

«Ich dachte, ich hätte den Verlust meiner Mutter überwunden – doch das Leben nahm einen anderen Verlauf.»

«Ich habe gelernt, dass meine Kinder keine perfekte Mutter brauchen, sondern einfach eine Mutter. Eine Postpartale Depression kann jeden treffen und kein Elternteil sollte sich schämen, um Hilfe zu bitten.»

«Die postpartale Depression hat mir gezeigt, wie stark und geduldig ich sein kann»

«Ich hatte gerade das Leben geschenkt, aber ich selbst hatte keine Lust mehr zu leben. Doch nach dem Sturm kommt die Sonne immer zurück – stärker, schöner und viel heller.»

«Ich habe verstanden, dass um Hilfe zu bitten kein Versagen ist. Wenn so viele von uns sich so fühlen, warum wird dann so wenig darüber gesprochen?»

«Die Depression hat das Fundament unserer Familie ins Wanken gebracht.»

«Ich erstellte eine Checkliste gegen die Angst – und nahm mir damit den Druck, perfekt sein zu müssen.»

«Postpartale Depression bedeutet nicht, dass man sein Kind nicht liebt – sie bedeutet, dass man Hilfe braucht, um den Alltag mit einem Baby zu bewältigen.»

«Meine mütterliche Krise war kein Mangel an Liebe, sondern ein Sturz vom Ideal in die Realität – in einem Moment grösster Verletzlichkeit»

«Das Schwerste war die Einsamkeit – die Krankheit lässt dich glauben, niemand versteht dich. Aber dann kam ich auf die Mutter-Kind-Station und wusste: Ich bin nicht allein.»

«Mein Herz sagte 'ja' zu einem zweiten Kind, meine Angst vor der Zwangsstörung 'nein'. Aber diesmal hatte ich einen Notfallplan – und das hat alles verändert.»

«Sie musste sehr Schweres aushalten und ertragen, bis sich wieder Wege aus dem schwärzesten Schatten zurück ins Licht und die Sonne auftaten, von denen sie manchmal keine Ahnung mehr hatte, dass es sie gibt.»